Protest gegen Gazprom

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Auf dem Bauernmarkt in Herrsching informierten wir am 03.05.14 die Marktbesucher über die Ölbohrungen der Firma Gazprom in der Arktis. Mit vier großformatigen Plakaten veranschaulichten wir die einzigartige Natur in diesem nahezu unberührten Gebiet, die Gefährdung dieses Ökosystems durch Ölbohrungen und den Transport des Öls mit Tankern sowie den Greenpeace Protest gegen Gazprom, die in Europa auch als Sponsor von Sportveranstaltungen auftreten.

Anlass für unsere Aktion war das Eintreffen des ersten Offshore-Öls aus der Arktis von der Gazprom-Plattform „Prirazlomnaya“ im Hafen von Rotterdam zwei Tage zuvor. Im vergangenen September waren 28 Greenpeace Aktivisten und zwei Journalisten nach einem friedlichen Protest an dieser Plattform verhaftet und über zwei Monate festgehalten worden.

Obwohl arktische Kaltluft für recht ungemütliches Wetter sorgte, unterschrieben über 80 Standbesucher unsere Protestpostkarten. Darüber hinaus konnten wir 52 "Arktisschützer"werben, die sich mit uns für ein Schutzgebiet in der hohen Arktis einsetzen. Bitte unterstützen Sie uns auch: Fordern Sie Gazprom in einer Protestmail auf, die Ölbohrungen in der arktischen Petschorasee einzustellen.